Häufige Fragen
Fragen die Reisende oft stellen
Seit vielen Jahren helfen wir vor allem Freunden und Bekannten, ihre Reisen in den Norden vorzubereiten. Dabei haben wir viel Erfahrung darin gesammelt, anderen bei ihrer Reiseplanung zu helfen.
Immer wieder tauchen ähnliche Fragen auf, vielleicht stellst auch du dir einige davon? Die wichtigsten Punkte haben wir für dich zusammengestellt.
Das Allemansrätt erlaubt es jedem Menschen, sich frei in der Natur zu bewegen wie, wandern, zelten, baden, Beeren und Pilze sammeln.
Wichtig ist dabei, Rücksicht auf Natur und Eigentum zu nehmen: nichts beschädigen, keinen Müll hinterlassen und Tiere nicht stören. Eine detaillierte Beschreibung findest du bei den SCHWEDEN Reiseinfos und Norwegen Reiseinfos in der Rubrik Jedermannsrecht.
- Du darfst mit Zelt für eine oder zwei Nächte in der freien Natur übernachten, wenn du niemanden störst und keinen Schaden anrichtest.
- Du darfst an einem See oder Fluss zelten, sofern das kein Privatgrundstück ist und kein Verbotsschild steht.
- Zu Häusern und Hütten musst du genügend Abstand halten (mindestens 150 bis 200 Meter).
Eine detaillierte Beschreibung findest du bei den SCHWEDEN Reiseinfos und Norwegen Reiseinfos in der Rubrik Jedermannsrecht.
In Schweden kannst du meist einfach hinfahren, denn viele Campingplätze haben freie Stellplätze, vor allem ausserhalb der Hochsaison (Juli/August).
In der Hauptsaison oder bei beliebten Orten (z. B. im Süden, Städten oder vor allem an der Westküste) ist Vorbuchen empfehlenswert. Jedoch musst du nicht bereits schon in der Schweiz buchen, es reicht, wenn du 1-2 Tage vorher buchst, damit du dich in der Reiseplanung nicht einschränkst.
- Kurzentschlossene finden fast immer einen Platz, insbesondere wenn du vor dem Mittag auf den Campingplatz fährst. Falls nicht, fährt man geduldig auf den nächsten Platz.
- Wenn du ausserhalb der Sommermonate reist und auf Campingplätze angewiesen bist, lohnt es sich, vorher zu prüfen, welche Campingplätze geöffnet sind. Manche schliessen bereits Anfang Oktober, andere heissen Gäste jedoch das ganze Jahr über willkommen.
Vorplanen und bereits vorbuchen diverser Campingplätze und Ausflügen spart zwar Zeit vor Ort, aber eine zu detaillierte Planung schränkt die Flexibilität ein. Lass Raum für spontane Erlebnisse und wetterabhängige Abenteuer. Im Norden zahlt es sich aus, die Reise nicht zu strikt vorzubuchen (ausser vielleicht die Fähre). Spontane Entdeckungen warten an versteckten Seen, Cafés oder Naturwundern, und unterwegs ergeben sich immer wieder neue Tipps und Ideen. Wer flexibel bleibt, kann die Route an die aktuelle Stimmung, das Wetter, Bedürfnisse oder Empfehlungen anpassen. So wird die Reise entspannter, abwechslungsreicher und voller unvergesslicher Momente.
Wenn du mit deinem Hund nach Schweden, Norwegen oder Finnland in die Ferien reisen möchtest, gibt es einige wichtige Vorschriften, die du beachten solltest. Dein Hund benötigt einen EU-Heimtierausweis, einen ISO-Mikrochip und eine gültige Tollwutimpfung, die mindestens 21 Tage vor der Einreise erfolgt sein muss.
Für Norwegen und Finnland ist zusätzlich eine Entwurmung gegen den Fuchsbandwurm (Echinococcus) Pflicht, die 1 bis 5 Tage vor der Einreise von einem Tierarzt durchgeführt und im Heimtierausweis vermerkt werden muss.
Bei der Einreise muss der Hund bei den Zollbehörden angemeldet werden, entweder online oder direkt am Grenzübergang. Halte alle Unterlagen griffbereit, da Kontrollen möglich sind.
In allen drei Ländern gilt häufig Leinenpflicht, besonders in der Natur und während der Brut- und Setzzeit (Norwegen: 1. April bis 20. August). Informiere dich ausserdem über regionale Vorschriften, Maulkorbpflichten und hundefreundliche Unterkünfte, damit der Urlaub entspannt verläuft. Prüfe vor der Abreise unbedingt selbst, da sich Vorschriften ändern können.
Dafür gibt es offizielle Entsorgungsstationen, die man auf Campingplätzen, Rastplätzen oder bei Tankstellen mit dem Schild Latrintömning findet.
Bitte niemals in die Natur oder in Abwasserkanäle entleeren!
Die Autobahn, bzw. die E4 über Stockholm, ist nicht zwingend die beste Route nach Lappland. Sie ist zwar die schnellste Route und bietet auch einige schöne Natur- und Sehenswürdigkeiten, weshalb sie ideal ist, wenn du Zeit sparen möchtest.
Wenn du jedoch mehr Zeit hast und eine Strecke bevorzugst, die besonders landschaftlich reizvoll ist und an vielen Orten zum Verweilen einlädt, gibt es alternative Routen, die wir dir empfehlen können. Letztlich hängt die Wahl der Strecke davon ab, wie viel Zeit du zur Verfügung hast und wo dein Ziel sein wird.
In Schweden gilt die Währung SEK (Schwedische Kronen). Es ist üblich und erwünscht, fast überall mit Kreditkarten zu bezahlen, selbst für kleine Beträge. Bargeld wird seltener genutzt, kann aber an abgelegenen Orten wie kleinen Höfen, Märkten, Flohmärkten (Loppis) oder einigen Campingplätzen nützlich sein.
Falls du Bargeld benötigst, kannst du in Schweden an Geldautomaten (ATM) direkt Kronen abheben. Alternativ ist es möglich, einen kleinen Betrag bereits in der Schweiz zu wechseln und mitzunehmen.
Zudem begegnet man in Schweden häufig Swish, einem mobilen Bezahlsystem ähnlich wie Twint in der Schweiz. Swish ist für Touristen jedoch nicht nutzbar, da dafür ein schwedisches Bankkonto und eine persönliche Identifikationsnummer (Personnummer) erforderlich sind.
Ja du kannst dein Handy problemlos mit einem Schweizer Stecker aufladen, sofern er zweipolig ist, ansonsten brauchst du einen Adapter.
Ein Stecker für einen Lüfter, Kaffemaschine oder Laptop Ladekabel ist meist 3-polig. Dafür benötigst du einen Adapter.
Die schwedischen Steckdosen sind typengleich wie die deutschen Schuko Steckdosen (Typ F).
Fika ist eine typisch schwedische Tradition: eine gemütliche Kaffeepause mit etwas Süssem, oft mit einer traditionellen Zimtschnecke.
Dabei geht es um Geselligkeit, Entspannung und das bewusste Geniessen.
Ja, das Leitungswasser in Schweden ist von sehr hoher Qualität und kann fast überall bedenkenlos getrunken werden. Es stammt meist aus kommunalen Wasserwerken oder aus Brunnen und diese Brunnen werden in der Regel regelmässig auf ihre Qualität überprüft, teilweise sogar öfter als einmal im Jahr. Wenn das Wasser jedoch deutlich trüb oder verfärbt ist, wie wir es schon erlebt haben, empfehlen wir, es abzukochen oder in diesem Fall Trinkwasser zu kaufen. Letztendlich muss man in solchen Fällen auf sein Gefühl vertrauen.
Die besten Chancen hat man von September bis März, wenn die Nächte lang und klar sind.
Besonders gut sieht man die Nordlicher (Aurora Borealis) im Norden Schwedens.
Im Sommer lassen sich keine Nordlichter sehen, da es durch die Mitternachtssonne in Norden rund um die Uhr hell ist. Für die Sichtbarkeit der Nordlichter ist ein dunkler Nachthimmel erforderlich.
Das hängt davon ab, wo man sich in Schweden befindet.
Im Süden des Landes sind die Tage im Winter zwar kurz, doch es wird nicht den ganzen Tag dunkel. Die Sonne geht auf und unter, ähnlich wie in Mitteleuropa, nur mit weniger Tageslicht.
Im hohen Norden hingegen gibt es im Winter die Polarnacht. Während mehreren Wochen/Tage geht die Sonne je nach Standort über dem Polarkreis gar nicht auf. Trotzdem ist es meist nicht vollständig schwarz, da es rund um die Mittagszeit eine dämmrige Phase mit etwas Licht gibt.
Je südlicher du bist, desto heller wird es.
Ja, man kann mit dem Wohnmobil im Winter bis zum Polarkreis fahren, sogar bis zum Nordkapp ist dies gut möglich, aber es erfordert eine gute Vorbereitung. Die Strassen sind oft schneebedeckt oder vereist, daher ist ein wintertaugliches Fahrzeug mit Winterreifen (Allrad von Vorteil) unbedingt notwendig. Ausserdem sollte man Erfahrung im Fahren unter winterlichen Bedingungen sowie genügend Ausrüstung für Kälte, Notfälle und längere Pausen dabei haben. Einige Campingplätze, abgelegene Regionen und Strassen sind im Winter nur eingeschränkt oder gar nicht zugänglich, deshalb ist es wichtig, ausreichend Gasflaschen mitzunehmen, um auch ohne Stromanschluss warm zu bleiben.
Wenn du Unterstützung dabei brauchst, dein Wohnmobil auf kalte Herbst- oder Wintertage vorzubereiten, steht dir das Spezialisten-Team beim Caravan-Center Zentralschweiz gerne zur Seite. Sie sind selbst schon mit dem Wohnmobil im Winter bis zum Polarkreis gefahren und wissen aus Erfahrung genau, was nötig ist, um bei Minus 20 bis sogar Minus 40 Grad keine kalten Füsse zu bekommen.
Nein, du brauchst keinen Kleiderschrank für draussen, ein guter Skianzug reicht völlig! Einfach clever schichten: Thermounterwäsche, Fleece drüber, Skianzug aussen und fertig. Mütze, Handschuhe, dicke Socken und warme Stiefel nicht vergessen, sonst frierst du schneller als ein Rentier im Schneesturm.
Der Schnee in Lappland ist im Winter schön trocken und nicht so nass wie in der Schweiz. Und keine Sorge: Viele Anbieter von Nordlandferien stellen warme Skiüberzüge und dicke Schuhe zur Verfügung, die du dir einfach ausleihen kannst.
Wie bei unseren Freunden Yasi und Mäx in der Norrsken Lodge in Övertorneå: Dort kannst du deine Winterferien absolut sorgenfrei geniessen. Gemütlich, familiär und abseits der überfüllten Touristenströme. Perfekt für die schönsten Wintertage in Lappland.
Emil ist eine beliebte Kinderbuchfigur der schwedischen Autorin Astrid Lindgren. Er lebt auf einem Bauernhof in Lönneberga, einer kleinen Gemeinde in Småland, und sorgt mit seinen lustigen Streichen regelmässig für Aufregung.
Aber in der CH/D/A heisst er Michel aus Lönneberg. Weil es in Deutschland schon den berühmten Emil und die Detektive gab, wurde der Name für den deutschen Gebrauch geändert. Man wollte keine Verwechslung. Ausserdem klang Michel für deutsche Kinder passender für einen frechen Jungen vom Land.
Ja und nein, Mücken sind mühsam, ABER dies bezieht sich nicht generell auf den Norden sondern Mücken allgemein sind lästig, ob in Italien, in der Schweiz oder in Schweden kennen die Mücken keine Gnade. Besonders im Sommer, wenn sie in Scharen über Seen, Moore und feuchte Wiesen herfallen. Aber keine Sorge: Insektenspray (diesen kauft man am besten direkt im Norden) lange Kleidung und ein humorvoller Umgang damit lassen die kleinen Stechbiester hoffentich dann zur Nebensache werden. Und mal ehrlich, wer kann schon einem echten nordischen Abenteuer widerstehen, selbst wenn es summt? Klar sind die Mücken da und wenn dann kommen sie in Scharen. Aber wir selber hatten zum Glück wenige Probleme mit den Stechbiestern, der Mücken-Mythos in Schweden ist nicht um vieles grösser als in anderen Ländern und klar, wenn du dich im Moorgebiet aufhältst und davon ausgehst, dass du vor deinem Camper ein gemütliches Picknick machen kannst, ja dann wirst du eines besseren belehrt, ob in der Schweiz oder in Schweden. Ausserdem sind Mücken nur im Sommer unterwegs, also ab in den Norden im Herbst! Dann habt ihr nicht nur eure Ruhe vor den Stechbiestern, sondern auch vor den ganzen Touristenmassen.
Das hier ist nur eine kleine Auswahl von Fragen, die uns schon gestellt wurden. Natürlich wissen wir nicht alles, aber fragt uns einfach, was dich interessiert, und wir tun unser Bestes, um dir weiterzuhelfen.